kinder Schriftzug Moltkeschule

Am Freitag, den 9. Mai 2008 wurde die Moltkeschule im Rahmen einer festlichen Auszeichnungsfeier zur Agendaschule zertifiziert.

Wir erhielten diese Auszeichnung für unsere Arbeit als Partnerschule der Kimashuku Primary School in Moshi/Tansania.

Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung? Wörtlich übersetzt heißt Agenda 21 "Das was zu tun ist im 21. Jahrhundert".

Auf der Konferenz von Rio 1992 haben über 170 Länder der Erde die "Agenda 21" unterschrieben. Die Bundesrepublik Deutschland ist damals ebenfalls diese Verpflichtung eingegangen und hat sie auf dem UN−Weltgipfel 2002 in Johannesburg bekräftigt:

Ökonomische Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und ökologische Tragfähigkeit sollen ausgewogen und nachhaltig in allen gesellschaftlichen Bereichen gefördert werden. Auch Schulen sind Partner für die Umsetzung dieses Leitbildes.

Die Moltkeschule setzt sich seit 1994 konkret dafür ein, dass in einer afrikanischen Grundschule in einem der ärmsten Länder der Welt für ca. 350 Schülerinnen und Schüler Schulbildung unter menschenwürdigen Bedingungen möglich wird. In einer Online−Dokumentation haben wir unser Engagement in der Kimashuku Primary School dargelegt. Mit diesem Einsatz für soziale Gerechtigkeit in der Welt hat die Moltkeschule die von der Jury festgelegten Ziele erreicht und wurde daraufhin 2008

mit einem Qualitätssiegel als "Schule der Zukunft in NRW"

ausgezeichnet. Sie erhielt Urkunde und Fahne über die erreichte Zertifizierung und darf mit den erreichten Auszeichnungen in der Öffentlichkeit auftreten.

Die ganze Schulgemeinde der Moltkeschule ist auch heute noch stolz auf diese Auszeichnung, wird doch dadurch das jahrelange Engagement von Eltern, Schülern und Lehrern für unser Partnerschaftsprojekt mit unserer afrikanischen Grundschule öffentlich gewürdigt.

An dieser Stelle möchten wir unseren ganz herzlichen Dank all denen sagen, die seit dem Beginn dieses Projekts im Jahr 1994 bis heute diese Arbeit in vielfältiger Weise begleiten und durch ihr Engagement erst ermöglicht haben, ganz besonders jedoch, der ehemaligen Schulleiterin der GGS Moltkeschule, Frau Renate Posth, die sich bis zum heutigen Tag unermüdlich für das Projekt engagiert.

Danken möchten wir denen, die sich über die eigenen Bedürfnisse hinaus ein Herz für die benachteiligten Kinder in Afrika bewahrt haben und unser Schulprojekt tatkräftig und finanziell unterstützen, sei es beim jährlich stattfindenden Rotbachlauf, durch Mitgliedschaft im Kimashuku-Verein o.ä. Näheres erfahren Sie unter www.kimashuku-verein.de oder über von Renate Posth geleitete Lichtbildervorträge in der Moltkeschule (Termine entnehmen Sie bitte dem Aushang).

Unser Wunsch und unsere herzliche Bitte sind es, diese Partnerschaft mit der tansanischen Schule weiterhin bei Eltern, Schülern und Lehrern lebendig zu erhalten − erst recht jetzt nach der Agenda−Auszeichnung.